5 Virtuelle Gemeinschaften und digitales Marketing

Das Internet ist aufgrund seiner weltweiten Verfügbarkeit ein ideales Medium, um Gemeinschaften aufzunehmen, die "informatisierbare Dinge" wie Informationen, Töne oder Bilder austauschen.

5.1 MP3: Virtuelle Musikgemeinschaften
Die Musikbranche zeigt auf eindrückliche Weise, wie sich Virtuelle Gemeinschaf-ten um ein gemeinsames Hobby formen können. Bei Musik handelt es sich um ein Gut, das in vielfacher Weise ideal für das Internet geeignet ist. Es ist
  • Informatisierbar
  • Einfach identifizierbar
  • Von allgemeinem Interesse

    5.2 Virtuelle Gemeinschaften im Internet
    Kunden hinterlassen bei der Interaktion mit Online-Shops digitale Spuren. Sie können sich gegenseitig bei Problemen unterstützen, (anbieterneutrale) Empfehlungen aussprechen und so ein vertrauenswürdiges E-Commerce-Umfeld schaffen. Die Organisation einer Virtuellen Gemeinschaft ist einer der Schlüsselaspekte für den Erfolg und das reibungslose Funktionieren einer E-Business Lösung. Dem Betreiber kommt die Aufgabe zu, Mitglieder an einem virtuellen Ort zusammenzubringen, das Thema durch eigene Inhalte zu strukturieren und die Interaktion zwischen den Mitgliedern zu fördern.

    5.3 Fallstudien

    E-Beer Community - beerculture.com
    Der Fall beerculture.com illustriert, wie eine Virtuelle Gemeinschaft um ein gemeinsames Interesse herum aufgebaut werden kann. Die realweltliche Freizeitgemeinschaft der Bierliebhaber wird auf einer elektronischen Plattform mit allen gewünschten Informationen zu ihrem Thema beliefert. So entsteht rund um den elektronischen Produktkatalog - als eigentliches Herzstück des Systems - ein Forum für die Virtuelle Gemeinschaft.

    Individualisierter E-Shop - Otto Fischer
    Der zweite Fall, Otto Fischer, ist ein Musterbeispiel für die Integration verschiedener Distributionskanäle und die dadurch möglich werdende Personalisierung des Produktkatalogs. Unabhängig davon über welchen Kanal ein Kunde bestellt (Telefon, Fax oder Internet), kann er anschliessend alle Bestell-relevanten Informationen über die Internet Plattform individualisiert einsehen.

    5.4 Checkliste


    Abbildung: Partizipativer Elektronischer Produktekatalog (PEP)

    Die Abbildung zeigt die zu definierenden Komponenten eines Partizipativen Elektronischen Produktekatalogs (PEP). Die Checkliste führt die wichtigsten Punkte für den Aufbau eines eigenen PEP als Plattform für eine Virtuelle Gemeinschaft auf. Folgende Bereiche sind zu betrachten (15 Fragen):
  • Kunden
  • Anbieter
  • Plattform

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    Letzte Aktualisierung dieser Seite: 07/02/2003 10:36 PM
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