
 |  | Struktur des Buchs
Einem kurzweiligen Einführungskapitel schliesst sich im zweiten Kapitel ein Überblick über aktuelle E-Business-Konzepte an, mit dem Ziel, eine gemeinsame Verständnisgrundlage zu schaffen.
Im dritten Kapitel werden die beiden bis heute am häufigsten beschriebenen und angewandten Strategieansätze untersucht und auf ihre Anwendbarkeit in der digitalen Ökonomie überprüft. Die Market-Based View, entwickelt von Michael Por-ter, wird der Resource-Based View (bekannt geworden durch die Kernkompetenzen) gegenübergestellt. Daraus wird eine auf die Anforderungen des E-Business angepasste Methode zur Strategiefindung abgeleitet.
Das vierte Kapitel führt diese Gedanken weiter. Es befasst sich mit dem Wandel - ausgehend von einer sequentiellen Wertschöpfung in Wertschöpfungsketten (oder Value Chains) hin zu einer netzwerkartigen Wertschöpfung in Wertschöpfungsnetzen (die wir Value Webs nennen). Die vier entscheidenden Bausteine eines Value Web werden vorgestellt und anhand von Fallstudien diskutiert.
Im elektronischen Medium sind Austauschbeziehungen von entscheidender Bedeutung. Diese Beziehungen müssen im digitalen Umfeld neu gestaltet werden, denn das Medium erlaubt keinen physischen Kontakt zwischen den Parteien. Virtuelle Gemeinschaften sind ein Mittel, den elektronischen Geschäftsraum um vertrauensfördernde Elemente anzureichern. Im fünften Kapitel werden die Eigenschaften solcher Gemeinschaften und deren Potenzial für Marktplattformen dargestellt.
Das abschliessende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die nächste grosse Herausforderung der digitalen Revolution: Das mobile Internet. Das Kapitel versucht aufzuzeigen, welche Chancen und Potenziale sich heute bereits für die kommende Zeit des M-Commerce identifizieren lassen.
Kapitelstruktur
Der Aufbau der Kapitel ist jeweils in drei Teile gegliedert. Anhand des Beispiels digitaler Musik im MP3-Format wird die transfigurative Kraft von offenen elektronischen Netzwerken auf Strategiefindung, neue Formen der Wertschöpfung und Virtuelle Gemeinschaften aufgezeigt. Ein jeweils zweiter Teil widmet sich theoretischen Konzepten aus den drei genannten Bereichen. Im Anschluss werden die theoretischen Vorstellungen anhand von E-Business-Fallstudien bekannter Firmen veranschaulicht. Es folgt eine Checkliste als Anleitung für die Umsetzung der erläuterten Konzepte. Den Abschluss bildet jeweils eine kurze Zusammenfassung der Haupterkenntnisse des jeweiligen Kapitels.
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